Wohnungs- bzw. Beziehungsordnung

Als ich noch bei meinen Eltern gewohnt habe war mir alles relativ egal… Bett morgens nicht gemacht, die Schuhe in die Ecke geschmissen, und eigentlich hatte so gut wie nichts seinen festen Platz sondern einen wahrlosen Platz. Als ich auszog änderte sich nicht nur der Ort sondern auch die auch meine Ordnung…

Nun bringt mich ein Vorhang, der nicht richtig gerade runterhängt oder zugezogen ist, dazu aufzuspringen- Egal wie bequem es eigentlich auf dem Sofa ist.
Ein Bett was nicht morgens gemacht wird fühlt sich gleich nur halb so gut an und damit kann die Nacht ja nur schlecht werden.
Alles hat seinen Platz, alles hat seine Orndung…

Dafür gibts Sachen die für mich weiterhin nicht wichtig sind. Wenn ich morgens auf dem Weg zu Arbeit bin stelle ich nicht extra die Milch wieder in den Kühlschrank, kann ich auch Abends dann ist sie am nächsten Morgen ja wieder kalt. Geschirr muss nicht weggeräumt werden, mach ich auch Abends, seh ich ja den ganzen Tag sowieso nicht – Zeit ist nun mal Geld und ich meist zu spät dran…

Blöd nur wenn man beschließt mit dem Freund zusammenziehen und die eigenen Regeln und Ordnungen grundliegend verschieden sind. Der Vorhang ist vorgezogen, der muss nich gerade runter fallen- Denkt er sich. Das Handtuch kann auch auf dem Boden liegen, liegt ja immerhin nich auf der Straße, denk ich mir.

Aber: Liebe ist, wenn man versucht seine eigene Ordnung mit dem des anderen zukombinieren. Oder die warme Milch und das ungemachte Bett ignoriert…

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