Interior

Wie man sich bettet so liegt man…

Ich schiebe die Karte durch den Schlitz an der Tür – das grüne Licht blinkt auf und macht damit den Weg frei. Dieser Moment, in dem man nicht weiß, was einen erwartet: Ein Hauptgewinn oder eine Niete. Der erste Blick, verrät schon einiges, aber die wahre Entscheidung muss man fühlen. Zielstrebig bewege ich mich drauf zu und lasse mich fallen…

Wovon ich rede? Der Matratze!

In Hotels ist es ein bisschen wie mit Blinde Dates: Man hat ein ungefähres Bild, was man bekommt, vielleicht durch die Fotos oder Beschreibungen, aber was einen wirklich erwartet, erfährt man erst wenn man davor steht.

Dabei kann das Bett noch so schön sein, so optisch ansprechend, nützt alles nichts, wenn wir drauf liegen und unwohl fühlen – es kommt nicht auf das Drumherum sondern die Matratze an. Im Hotel haben wir darauf keinen Einfluss, zu Hause jedoch schon: Eine Kaltschaummatratze oder lieber eine Taschenfederkernmatraze? Welche die Richtige für euch ist, hängt davon ab, wie es im Bett mögt: Soft oder Hart.

Egal, worauf ihr steht – soft oder hart – eins gilt für beide: Mehr, bringt mehr. Ich hatte selber mal eine 50€ Matratze von einer schwedischen Möbelkette, die uns allen nur zu gut bekannt ist, und sie hat vor allem für eins gesorgt: Schlaflose Nächte. Sie war zu dünn, zu schnell auslegen und statt erholsamen Schlafes bekam ich eins: Rückenschmerzen. Ein Fehler, den man nur einmal im Leben macht. Gelt investiert und Schlaf gewonnen: Eine gute Matratze bedeutet guten Schlaf.

Und denken wir mal an die Nächte, wo wir erholt und glücklich im Hotel aufgewacht sind und nicht mal eine Sekunde dran gedacht haben, auch nur einen Fuss vors Bett zu setzen, lag es nie am Hotel oder dem tollen Designer Bett. Nicht an den zahlreichen Kissen und der kuschligen Decke, es lag an der guten Matratze.

Wieso sich dieses Luxusgefühl also nicht nach Hause holen?

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