Featured Leben & Lieben

Verliebt.

Ich habe keine Lust – aber ich habe Zeit. Und immer wieder beteuert, dass ich ihn kennenlernen will. Nur so wenig schreibe… weil die Zeit fehlt, nicht die Lust. Ich weiß nicht viel, ich frage auch nicht – weil was ich weiß mir reicht zu wissen, dass er ja nicht die Lösung meiner Suche seien kann.

Ich habe ein vordefiniertes Zeitfenster – somit einen Grund zu gehen, wenn keiner ist zu bleiben. Diesmal bin ich diejenige, die Tag und Uhrzeit vorschlägt. Ein Vielleicht.

Mit dem Hund durch Menschenmassen, die an einem sonnigen Sonntag nichts besseres zu tun haben, als ihr Geld und die Zeit in der Stadt zu lassen. Grobes Bild, keine Erwartungen – keine genauen Vorstellungen. Direkt wissen, wer dort auf mich wartet- Und das Gefühl ändert sich.

Getränke im Café – Spaziergang im Park – Gespräch am Hafen.

Eine Unterhaltung, die nicht enden will. Die man nicht enden lassen will. Erleichterung darüber, dass der Anschluss sich nach hinten schiebt, das gemeinsame Zeitfenster sich um eine Stunde erweitert. Eine Verabschiedung, die sich nicht nach Ende sondern nur nach Pause anfühlt.

So komplett anders, alles. Die Person, das Gefühl. Bei dem Spiel „Was passt hier nicht rein?“, wäre er die Lösung – im Vergleich – und ist nun doch die Lösung für etwas ganz anders.

Kein Vergleich, weil es nichts zu vergleichen gibt. Kein Zweifel, sondern Neugier, Vorfreude und Glück. Aufregung vor dem Wiedersehen, Unsicherheit beim Treffen – Zwischen Leichtigkeit und erhötem Herzschlag. Irgendwie einfach.

Kein Happy End, sondern eine Flasche Wein, eine Forderung und ein Schlusstrich – ein Ende, bevor es beginnt.

Was bleibt ist ein Gefühl – das Gefühl. „Was wäre wenn…?“, verbunden mit dieser Person. Ein kleiner Funke Glück, weil ein Happy End nicht immer mit „Happy ever after“ enden muss, sondern ein bisschen Glücksgefühl, dass eine Person irgendwie auslösen kann auch eine Art von Glück ist.

//Bild via Pexels

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...

Kommentar verfassen