SALE Surviving Tipps

SALE Surviving Tipps

„Ich habe nichts zum Anziehen…“ – diesen Satz hat wohl jede Frau schon das ein oder andere Mal gesagt. Was gibt es da Besseres als die ständigen SALE-Angebote, die uns überall in Rot zum Kauf verlocken. Aus diesem Grund gibt es heute keinen SALE-Sunday, sondern SALE Surviging Tipps.

1) Setze Dir ein festes Budget, dass nicht überschritten werden darf:
Setzt Euch eine Grenze bzw. ein festes Budget, das ihr ausgeben wollt. In meinem Fall waren es 100€. Das klingt leicht, doch man liegt gerne schnell mal 10 – 20 € drüber und denkt sich dann „Das ist doch nichts…“. Aber dann schaut Eure Liste durch und wägt ab: Brauche ich dieses Teil wirklich?

2) Setz auf Klasse statt Masse:
Nicht mit den Gedanken „Mehr, ist mehr…“ ans Shoppen gehen. Lieber weniger Teile für euer Budget kaufen und dafür kann man sich sicher sein, dass man das Teil auch trägt und lange Freude dran hat.

4) Würdest Du es auch kaufen, wenn es nicht reduziert wäre?
Niedrige Preise verlocken schnell, Dinge zu kaufen, die wir für den vollen Preis nicht kaufen würden. Aus diesem Grund einmal drüber nachdenken, ob man auch den vollen Preis für das Stück der Begierde gezahlt hätte. Ist die Antwort „Nein“, sollte man es lieber im Online-Shop lassen…

5) Kauf es in der passenden Größe:
Wollen wir ein Teil unbedingt haben, oder sind zu mindestens der Meinung wir sollten es unbedingt haben, dann ignorieren wir gern auch mal den Fakt, dass unsere Größe nicht vorhanden ist. Dann wird das Teil eben zu groß, oder zu klein bestellt – Da passt man irgendwann schon rein oder man trägt es gern etwas größer…

6) Besitzt Du schon etwas Ähnliches?
Diesen Punkt ignorieren wir genauso gern wie Punkt 3. Am Besten vorher einmal den Kleiderschrank durchschauen, was ihr wirklich nicht zum Anziehen habt und was ihr braucht.

7) Lassen sich die neuen Teile zu bestehenden kombinieren?
Habt ihr auch etwas im Kleiderschrank, zudem ihr es kombinieren lässt oder setzt das neue Teil weitere neue Teile voraus? Wenn es nicht zu dem restlichen Inhalt des Kleiderschranks passt, einmal drüber nachdenken, wieso man nun etwas kaufen will, was ja anscheinend nicht zum eigentlichen Kleidungsstil zupassen scheint.

8) Kann man es auch noch zu einem späteren Zeitpunkt tragen?
Ein Trend löst den anderen ab- was wir in diesem Jahr noch geliebt haben, liegt im nächsten Jahr lieblos in der Ecke. Denkt an Tipp 2: Klasse statt Masse. Kauft lieber etwas zeitloses und investiert mehr, als zwei oder drei Teile zu kaufen die euch nur diese Saison begleiten.

9) Kannst Du es Dir auch leisten?
Das kleine Wort „SALE“ vermittelt uns vor allem eins: Wir sparen und geben weniger Geld aus. Doch nur weil etwas weniger kostet, heißt es nicht unbedingt, dass wir es uns wirklich leisten können. Mit dem Wort „SALE“ oder dem kleinen roten Preis sind auch die teuersten Designerteile, die sonst unerschwinglich sind, in kaufbarer Nähe.

Also einmal in sich gehen, drüber nachdenken ob der Einkauf nötig und bezahlbar ist, bevor wir den kleinen „Kaufen“-Button drücken oder man riskiert den Rest des Monats von Toast und Wasser leben zu müssen.

10) Wirst Du es wirklich tragen?
Last but not Least und eindeutig die wichtigste Frage, denn sind wir mal ehrlich: Wie oft habt ihr schon etwas gekauft und es hang Wochen, Monate oder sogar Jahre mit dem SALE-Tag im Kleiderschrank?
Ist etwas reduziert, verleitet es uns oft dazu es zu kaufen ohne drüber nachzudenken wann und ob wir es wirklich tragen. Nur weil etwas Schön ist, muss es leider nicht immer sinnvoll sein… Also überlegt vor dem Kauf, zu welchem Anlass oder Gelegenheit ihr es tragen werdet.

Extra Tipp: Der richtige Zeitpunkt entscheidet!

Gibt es etwas Ärgerliches, als etwas zu kaufen, dass später deutlich weniger kostet? Ja, etwas unbedingt haben zu wollen und es dann nicht mehr zu kriegen… SALE-Shopping ist ein bisschen wie Roulette spielen: Kaufe ich es nun, dann habe ich im Zweifel mehr bezahlt, oder warte ich und riskiere die Möglichkeit, dass ich es am Ende nicht mehr kaufen kann?
Besonders die Anzeige, wie viele Stücke noch vorhanden sind, verleitet uns dazu sofort zuschlagen zu wollen. Seid ihr Euch sicher, dass es noch weitere reduziert wird, dann geht das Risiko ein. Ist es dann weg, dann sollte es halt nicht sein… Mit ein bisschen Zeit und Glück, kann man so nochmals ordentlich sparen.

Bevor ihr das nächste Mal „Kaufen“ drückt oder fröhlich eure Karte an der Kasse zückt, geht diese zehn Fragen einmal im Kopf durch und Euch und Eurem neuem Schnäppchen steht eine glückliche Zukunft und viele gemeinsame Momente bevor.

defshopsale

Jeans, Replay – T-Shirt, Nike – Bluse, Silvian Heach – Long Bluse, Rütme
Ballerinas, Blow Fish – Kleid, Flamenco Chic – Top, One Green Elephant

Genug der Worte, kommen wir mal zu einem Beispiel um die Tipps noch etwas zu verdeutlichen. Ich habe bei Def-Shop.com im SALE zugeschlagen und natürlich obige Tipps auch beachtet.

Kurze Bestandsaufnahme meines Kleiderschrankes: Es fehlen Blusen, eine neue passende Jeans, Kleider und Top zum Ausgehen. Die Schuhe und das T-Shirt sind Dinge, die man immer kaufen und tragen kann.
Der Vorsatz keine „No-Name“-Marken zu kaufen besteht weiterhin. Es sollen Dinge sein, die ich gerne trage und vor allem öfters… Neben diesen Voraussetzungen gab’s natürlich auch ein festes Budget von 100€ (welches im am Ende mit 3€ überschritten habe – Shame on me).

Ich habe mich durch den SALE-Bereich geklickt und erstmal alle Produkte in einem neuem Tab geöffnet, die ich gut fand. Danach wurde alle Tab’s durchgeklickt und die geschlossen, wo meine Größe nicht mehr vorhanden war- anschließend die, die mir nicht 100% gefallen. Nun hat sich die Auswahl schon verfeinert.

Nächst Step: Alles einmal in den Einkaufskorb geklickt, so sieht man wie viel alles was das Herz begehrt kosten würde. Über dem Budget? Dann wird wieder aussortiert!
Sollten ähnliche Teile im Einkaufskorb liegen, werden diese geöffnet und sich für eins entschieden. Sind zum Beispiel zwei Hosen im Einkaufskorb gelandet, so wird abgewogen welche man öfters tragen würde und die andere wird gelöscht.
Reicht es immer noch nicht? Einmal die Preise vergleichen und schauen ob man das günstigste Teil wirklich braucht, oder nur kauft weil es günstig ist. Solche Teile schleichen sich doch gern mal wieder mit in den Korb.

Nachdem ich alles rausgeschmissen hatte, was ich nicht wirklich wollte oder brauchte, blieb obige Auswahl über. Fünf verschiedene Outfits lassen sich, mit Hilfe von bereits gekauften Schuhen und Accessoires, erstellen und nicht nur bei warmen Temperaturen tragen.
Kaum kam das Packet an, wurde alles anprobiert – So stellt man sicher, dass auch wirklich nichts zu klein oder zu groß ist. Sollte mal doch etwas nicht passen, sofort zurücksenden – Sonst besteht die Gefahr, dass man es doch behält und nie anzieht…
Das ein oder andere Teil wurde auch bereits getragen und ich bin mir sicher, dass es nicht das letzte Mal war.

Specialtipp: Nutzt Seiten wie Saleduck.at! Damit könnt ihr doppelt sparen, denn ihr findet während des Sommerschlussverkaufs die besten Gutscheine und Rabatte für den SSV. Doppelt gesparrt, doppelt glücklich!

Nun wirklich genug der Worte – Viel Spaß beim Shoppen und Sparen!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.