Fashion Victim

Kind, zieh Dir Schuhe an!

Eins ist ziemlich sicher: Wir haben den letzten wirklich warmen Tag hinter uns. Mit 20 Grad, wie am vergangenen Wochenende, können wir nicht mehr rechnen. Schaut man mal auf den Kalender wundert das einen aber auch nicht – der Herbst ist voll in Gange und so langsam können wir uns auch schonmal seelisch auf den Winter einstellen.

Was mir bei dieser Umstellung am schwersten fällt? Nicht den Körper warm zu halten, sondern dafür zu sorgen dass meine Füße nicht frieren. Es einzige Kleidungsstück was ich wirklich ungern anziehe: Socken. Und auch wenn ich Stiefel liebe, ziehe ich bis zu ersten Erkältung Ballerina’s – selbstverständlich ohne Socken – an.

 

„Kind, zieh Dir Schuhe an!“

 

Ein Satz den ich von meiner Mutter nie zu hören bekommen habe – mitbekommen habe ich von ihr aber die Liebe für das Barfuß laufen. Das erste was ich zu Hause mache? Die Schuhe und sofern angezogen auch die Socken ausziehen. Kurze Wege zur Mülltonne, Briefkasten oder auch an die Straße, werden grundsätzlich barfuß gegangen. Nasse Asphalt oder Schnee? Wo andere eine Erkältung wittern und nur bei dem Gedanken daran anfangen zu frieren, kommt bei mir nur ein Gedanke: „Das stärkt doch nur das Immunsystem…!“ Doch eine gute Lösung auf Dauer? Wohl kaum…

Irgendwann sollte man schlechte Eigenschaft ablegen und der ein oder andere würde dies sicherlich als schlechte Eigenschaft abstempeln und nicht als Dauerlösung.

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Schöne Schuhe gegen eine kalte Eigenschaft?!

 

Es ist ja nicht so, dass mir nicht schon vorher bewusst war, dass es warme und schöne Varianten gibt – ich habe sie bisher nur ignoriert. Wie konnte ich nur? Man sollte man dass kein schönes paar Schuhe an mir vorbei geht, doch hier war die Abneigung stärker als die Liebe. Bisher… seit neustem Schlüpfe ich morgens freiwillig in meine Hausschuh und erfreue mich an meinen warmen Füßen.

Was mich überzeugt hat? Ihr süßer Anblick! Nicht die coolsten, sondern wahrscheinlich die kitschigsten erwärmten mein Herz und nun meine Füße: Süße Hausschuhe in Form eines Mops. Vielleicht ist es auch mehr die Liebe zu den kleinen Vierbeinern, als die Einsicht, die mich dazu gebracht hat. Wobei ich sagen muss gegen die stylischeren Varianten werde ich mich in Zukunft auch nicht mehr wehren – was spricht dagegen, wenn die Füße nicht nur schön aussehen sondern auch warm gehalten werden?

Und wenn ich rausgehe? Auf kurzen Wegen begleiten sie mich, die Tatsache dass sie da nicht mehr so warm & trocken halten kann ich ja gut ignorieren… Man kann ja nicht gleich alle schlechten Eigenschaften loswerden.

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