In Hamburg sagt man Tschüß…

Vor zwei Jahren zog es mich mit einem kleinen Koffer und jeder Menge Angst im Bauch nach Hamburg. Wie würde es werden? Die neue, große Stadt. Das Studium. Die Fremde. Ich packe ein, zwei Koffer mehr und packe die Angst im Bauch wieder ein.

 Ich habe meine Tage an Infoständen verbracht und meinen kleinen Teil zur Politik beigetragen. Ich habe den Kiez mitten in der Woche, mitten in der Nacht kennengelernt. Genauso am Wochenende. Habe den Frühling am Elbstrand gespürt, wenn sonst nirgends welcher zu spüren war. Habe mit Philip Plein im East gefeiert und Aura Dione die Hand geschüttelt. Bin zu Events, Presseterminen und Konzerten gestöckelt. Den Samstagmorgen auf Flohmärkten verbracht und Schätze gesammelt. Den Fischmarkt als Hamburger und nicht als Touri besucht. Fisch und Muscheln essen und lieben gelernt. Das Erste, wenn auch Kleine und exklusive, Fashioncamp in Deutschland geplant und durchgeführt. Habe über andere Städte hergezogen, Hamburg ist die schönste Stadt Deutschlands. Wechselte aus der Politik zum Modelabel, zur Schule, zu Social Media. Und nebenbei machte ich meine Kommunikationswirt mit zwei sehr guten Wissenschaftslichenarbeiten. Liebte, lachte, lernte. Lernte Menschen kennen, bei denen der Abschied so weh tun wird, dass er mir jetzt schon Tränen in die Augen treibt. Lernte, dass man in Hamburg nicht nur “Ja, Ja…” sagt, sondern auch “Tschüß”…

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