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Homeoffice: Die perfekte Arbeitsecke im Wohnzimmer

Platz ist eine Geldfrage – und eine Frage, in welcher Stadt man lebt. Während wir auf dem Land damals 120qm Haus unser eigen für nicht mal 550€ nennen konnte, zahle ich in der Stadt mehr für nicht mal die Hälfte an Raum. 

Die Räume wollen also gut genutzt werden – Küche, Bad, Schlafzimmer, Wohnzimmer. So die gängiste Wohnungsaufteilung, in den beliebsten Vierteln der Großstädte wird aus Wohnzimmer und Schlafzimmer gerne eins und die Küche findet auch noch irgendwie dort ihren Platz. 

Für jemanden der freiberuflich – ob Voll- oder Teilzeit – arbeitet ist ein Arbeitsbereich umumgänglich. Stellt sich die Frage; Küchen – oder Schreibtisch? Auf den Küchentisch mag man wohl noch verzichten können, den kann man durch den Couchtisch ersetzen, oder man macht aus dem Küchentisch dann und wann einen Arbeitsplatz.

Ich habe den Luxus von genug Platz für eine eigene Arbeitsecke – einen Luxus, denn ich bisher verschenkt habe. Gearbeitet wurde auf dem Sofa oder am Küchentisch – der Schreibtisch im Wohnzimmer war Platz für eine Lampe und Dekoration. Wer kann schon arbeiten, wenn er die ganze Zeit auf ne Wand starren muss?

Wenn der Blick schon nicht aus dem Fenster schweifen kann, doch dann zu mindestens auf Netflix im Hintergrund.

Nun musste ich für neues Platz schaffen und für alles dadurch einen neuen Platz suchen. Ein neues Sofa hält Einzug und übernimmt den Platz meines Schreibtisches. Kann der nicht eigentlich weg….? Wird ja sowieso nie genutzt.

 
Nein, kann er nicht und das er nicht genutzt wird, ist tatsächlich mehr das Problem, als dass er Platz einnimmt. Arbeitet es sich an einem richtigen Schreibtisch doch effektiver und besser, als eben mal auf dem Sofa. 
 
Für mich kam nicht eine Sekunde in Frage, den Schreibtisch an das Sofa zu stellen – in den Raum oder an die Wand. Aber ans Sofa…?
Not macht erfinderisch und es ist ja sowieso erstmal nur, bis das neue Sofa da ist… dann schauen wir weiter. So schob ich das alte Sofa an den Platz für das Neue und sucht einen Neuen, in der Ecke die nun frei war, für den Schreibtisch.
 
Auf einmal war es keine Not mehr, sondern die Rettung – die Lösung eines Problems, dass ich bisher vor mich hin und nun endlich mal beiseite geschoben habe.
 
Plötzlich habe ich eine Arbeitsecke, die alles mitbringt, was man braucht:

– Genug Platz 
– Freien Blick in den Raum und aus dem (fernen) Fenster
– Verkappelung und Steckdosen

Bilder via Pinterest: 123 – 4 – 56789101112

Das ist ist auch die passende Lösung für Euer Homeoffice Problem? Dann habe ich hier noch ein paar Tipps, die aus Eurer Büroecke im Wohnzimmer,
die perfekte Home Office machen:

Investiert in einen Stuhl:
Schön und bequem sollte er sein, so dass ihr gerne drauf sitzt, aber ihn auch gerne anseht. Denn auch dieser wird Teil des gesamten Ambietente und ein bisschen Dekoration.

Weg mit den Kabeln
Liegen die Steckdosen hinter eurem Schreibtisch – also an der Wand zu der ihr mit dme Rücken sitzt – könnt ihr die Kabel einfach unter den Teppich kehren bzw. mit dem verstecken – verlegt sie einfach darunter. Sieht schöner aus und ihr stolpert nicht ständig drüber. Alternativ, wenn Euer Sofa an einer Wand steht, an der sich Steckdosen befinden, könnt ihr den Kabelsalat auch unter dem Sofa verstecken.

Wählt die richtige Lampe aus
Sucht eine schöne Lampe aus, die zu beidem passt – eurer Homeoffice und der Sofaecke. So könnt ihr indirektes Licht für gemütliche Netflix-Sofaebende schaffen, habt aber auch die richtige Erleuchtung beim Arbeiten.

Haltet den Schreibtisch sauber und leer:
Sitze ich nun auf meinem Sofa und lasse den Blick schweifen, geht der Blick auch mal auf bzw. über den Schreibtisch. Eins findet man hier nicht: Papiere & Dokumente, sondern lediglich den Mac und das iPad. Alles andere, hat seinen Platz unterhalb des Schreibtisch, außerhalb meines Blickfeldes. Chaos und erledigte Abend zerstört jeden noch so schönen Abend & Moment und erinnert euch nur (unbewusst) daran,dass ihr eigentlich gerade nicht auf dem Sofa sitzen solltet.

Wandbilder zur Ergänzung:
Benötigt ihr eine Notizwand, ein Whiteboard oder ähnliches nutzt Bilder um dies zu ergänzen und zu Dekoration zu machen. Lediglich ein Brett mit Zetteln und Notizen sieht nach Arbeit aus, ein paar Bilder daneben und das ganze wirkt aufgelockert und integriert.

Teppiche schaffen optische Abtrennungen:
Hierdurch entsteht quasi ein kleiner Raum im Raum.

Headerbild via Pexel

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