Fanherzbekenntnis

Ich hatte das ganze Zimmer mit seinen Postern voll, ja auch von der Decke aus lächelte er mir entgegen. Mit diesem Lächeln das mein Herz damals höher schneller schlagen lies und mir weiche Knie verschaffte. Jahre lang war der schönste Anblick im Zimmer einer Freundin die Tür, weil er daneben hing. Egal welcher Monat war, für uns war es der Oktober – Und er Mr. Oktober.
Ich kaufe seine CDs, seine Biografie und noch heute möchte ich unbedingt einmal auf ein Konzert von ihm, egal ob es 10 Euro kostet und im Altenheim stattfindet. Ich fieberte der Veröffentlichung seines nächsten Albums entgegen und hätte die Bravo ihm als Starschnitt gehabt, ich hätte ihn mir an die Wand gehangen.

Er wurde alt und ich erwachsen. Seine Alben kaufte ich trotzdem, auch wenn die Begeisterung nachlies und ich von dem letzten immer noch sage: Es war schlecht. Punkt. Kein und und aber. Kein aber er ist toll, und weil er es ist ist es doch irgendwie gut. Nein, es war schlecht. 

Und trotzdem freute sich mein kleines Fanherz als es nun hiess: He is back und er hat eine neue Single im Gebäck. Und auch wenn nicht mehr mit der selben Euphorie wie damals. Doch ein bisschen fühlt man sich doch wieder wie der 13 Jährige Teenie der da steht und schwärmt “Hach, Robbie…”, wenn sein Lied im Radio läuft.

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