Die Enttäuschung zum Buch

“Die Frau des Zeitreisenden” ist eindeutig eins der schönsten Bücher die ich je gelesen habe. Ein Buch über eine Liebe die ein lebenlang anhält und über den Tod hinausgeht. Eine Liebe die so schön ist, dass sie weh tut. Eine Liebe die man sich wünscht, oder auch nicht weil man es sicherlich schwer zu ertragen wäre… Ein Buch das einen fesselt, nicht nur beim ersten lesen sondern auch darüber hinaus.

Während ich noch mit dem Lesen des Buchs beschäftigt war kam der gleichnamige Film in die Kinos. Und sofort stand fest: Ich muss diesen Film sehen. Die Bilder die man im Kopf hat in Bewegung erleben. Und ich war mir sicher es würde einer meiner Lieblingsfilme werden, bei so einer Geschichte die direkt ins Herz und unter die Haut geht.

Vielleicht lag es an meiner Einstellung, gefestigt von den Bildern die ich mir selbst während des Lesens gemacht habe, und den grossen Erwartungen, doch die Enttäuschung war so groß wie noch nie zuvor. Hätte ich das Buch vorher nicht gelesen wäre es vielleicht nicht ganz so schlimm gewesen, doch trotz der Geschichte immer noch kein Film den ich zweimal sehen müsste. Durch die großen, irgendwie zusammenhangslosen Zeitsprünge fühlt man sich selbst wie ein Zeitreisender.

Die Macher der Verfilmung von PS: Ich liebe Dich hat das geschafft was wenige bei Buchverfilmungen schaffen: Einen Film zu zaubern der dem Buch in nichts nachsteht und einen genauso berührt. Bei dem Film zu “Die Frau des Zeitreisenden” sind sie von Anfang an am Ziel vorbei gelaufen. Schade, der Stoff den das Buch bietet wäre genug für einen Film den jede Frau lieben würde…

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1 Kommentar

  1. mir ging es genauso. ich glaube es liegt daran, dass das buch sich an Claires Leben zeitlich orientiert und das Buch an Henrys. Das ist einfach nicht das Gleiche. Und ich fand auch die Figuren nicht so sympathisch wie im Buch.

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