Bunnyflavour

ZWISCHEN KLEIDERSCHRANK & LAPTOP MIT DEM GRAFIKTABLETT BEWAFFNET.

 

Fashion I Design I Illustration


Wir haben zusammen geweint, gelacht, gelogen, beteuert, bereut.

Wir sind haben zusammen gelebt, zusammen erlebt, zusammen verlebt.

Jeden Tag den ich älter würde, wurdest Du es auch.
Jedes Jahr das ich Geburtstag feierte tatest Du es auch.

Stille Zuhörer und trotzdem wusstest Du immer das richtige zusagen,
still, wortlos – Und doch habe ich Dich jedes mal verstanden.
Genauso wie Du mich.

Erfahrungen, Erinnerungen, die sie ihre Spuren an uns hinterlassen haben-
Und trotzdem lächelst Du wie am ersten Tag – Unerschrocken, als wäre nichts gewesen.

Als hättest Du keinen Riss, keine Verbrennung, keine Kratzer, keine Narben.
Du hast sie, sie und zu jedem gibt es eine Geschichte.

Ein Blick in Deine verkratzten Augen, ein Blick auf den Riss, die Brandspur,
und ich lächel genauso wie Du.

Weißt Du noch? Dein Blick sagt mir ja, ich weiß.





Irgendwie fehlen zur Zeit die Worte. Einfach so, sind sie weg… Und wenn sie mal für eine Weile da sind, fehlt die Möglichkeit sie aufzuschreiben- Meistens.
Kein großer Schreiber und das was ich schreibe sicherlich zum größten Teil auch nicht wirklich gut. Und trotzdem mach ich es gern, weil es manchmal eben gut tut aufzuschreiben statt nur zu denken.

So viel was ich aufschreiben mag- Neues, Altes, Kommendes. Die Themen sind da, die Worte sind weg.
Aber ich bin zuversichtlich, ich find sie wieder. Irgendwann, ganz bestimmt… bald, hoffentlich.



“Sonntag und meine Schwester steht morgen um 9 in der Küche und backt Muffins in allen möglichen Sorten. Manchmal ist es eben doch schön zu Hause zu sein… Da kann nich mal der Kleine sich zurückhalten und lag nachher mit Bauchschmerzen auf dem Tisch.



Erinnerungen an ein tolles Wochenende und einen tollen Tag…



Als ich noch bei meinen Eltern gewohnt habe war mir alles relativ egal… Bett morgens nicht gemacht, die Schuhe in die Ecke geschmissen, und eigentlich hatte so gut wie nichts seinen festen Platz sondern einen wahrlosen Platz. Als ich auszog änderte sich nicht nur der Ort sondern auch die auch meine Ordnung…

Nun bringt mich ein Vorhang, der nicht richtig gerade runterhängt oder zugezogen ist, dazu aufzuspringen- Egal wie bequem es eigentlich auf dem Sofa ist.
Ein Bett was nicht morgens gemacht wird fühlt sich gleich nur halb so gut an und damit kann die Nacht ja nur schlecht werden.
Alles hat seinen Platz, alles hat seine Orndung…

Dafür gibts Sachen die für mich weiterhin nicht wichtig sind. Wenn ich morgens auf dem Weg zu Arbeit bin stelle ich nicht extra die Milch wieder in den Kühlschrank, kann ich auch Abends dann ist sie am nächsten Morgen ja wieder kalt. Geschirr muss nicht weggeräumt werden, mach ich auch Abends, seh ich ja den ganzen Tag sowieso nicht – Zeit ist nun mal Geld und ich meist zu spät dran…

Blöd nur wenn man beschließt mit dem Freund zusammenziehen und die eigenen Regeln und Ordnungen grundliegend verschieden sind. Der Vorhang ist vorgezogen, der muss nich gerade runter fallen- Denkt er sich. Das Handtuch kann auch auf dem Boden liegen, liegt ja immerhin nich auf der Straße, denk ich mir.

Aber: Liebe ist, wenn man versucht seine eigene Ordnung mit dem des anderen zukombinieren. Oder die warme Milch und das ungemachte Bett ignoriert…



“… Ich liege neben dem Mann den ich liebe”

“Und neben den Schafen die du liebst…”

“Richtig, und neben den Schafen die ich liebe”.

Recht hat er… alles was ich brauche neben mir.


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